Okt
10
2010

Eine Computer-Finanzierung: Vor- und Nachteile

Etwas alle zwei bis vier Jahre kaufen durchschnittliche PC-Anwender einen neuen Computer. Im Regelfall wird eine solche Anschaffung mit einer gewissen Vorlaufzeit getätigt, in der man sich mit verschiedenen Produkten und ihren Leistungsmerkmalen beschäftigt. So haben Spieler ganz andere Anforderungen an ein System als Home-Office-Nutzer. Im Falle eines Defekts oder aus arbeitstechnischen Gründen stehen aber auch oft ungeplante Käufe an. Sind die finanziellen Mittel nicht vorhanden, kann man sich über eine Computer-Finanzierung Gedanken machen.

In der Regel bieten die großen Versandhäuser, inzwischen sogar Discounter und die Fachgeschäfte diverse Finanzierungsmöglichkeiten eines Rechners an. Letztere verfügen meist über eine feste Partnerschaft mit einer Bank, über welche die Raten dann abgezahlt werden können. Mit Finanzierungskosten von etwa 10 % muss hier allerdings gerechnet werden. Laufzeiten von 12, 24, 36 oder seltener auch 48 Monaten sind dabei die Regel. Es lohnt sich allerdings, ein wenig Recherche im Internet zu betreiben. So bieten die großen Technik-Discounter oft kostenfrei “Null-Prozent” Finanzierungen an, für die zum Beispiel im Zuge einer sportlerischen Großveranstaltung geworben wird. Hier ist allerdings auch Vorsicht geboten. Oft sind diese Angebote an bestimmte PCs geknüpft, die ihren Preis manchmal gar nicht wert sind. Die bei Händlern beliebten “Eyecatcher”, also beispielsweise eine schnelle Taktfrequenz des Prozessors oder eine hohe Festplattenkapazität, verschleiern dabei oft den restlichen Inhalt des Computers. So werden in Sachen Grafikkarten oder Arbeitsspeicher gerne billigere Komponenten verbaut, um den Verkaufspreis zu drücken.

Dabei sollte gerade bei einer Finanzierung eines Computers darauf geachtet werden, dass die Komponenten zeitgemäß sind und den Ansprüchen genügen. Andernfalls zahlt man nach 20 Monatsraten immer noch für einen veralteten PC. Bei dem rapiden Wertverfall dieser Technik lohnt sich ein Blick auf das Innenleben des vermeintlichen Schnäppchens also gleich doppelt.

Über den Autor: Silke Pfeffer

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